Alle Beiträge von Ernst Kriehuber

Renovierung der Geburtentstation in Beun abgeschlossen!

Die Renovierung der Geburtenstation im Kleinspital Beun im Süden Burkina Fasos war unser großes Projekt für 2018.

Erst im März 2018, im Zuge unserer jährlichen Projektreise, haben wir dieses Vorhaben mit der Bevölkerung und unserer Partnerorganisation KASSAN offiziell gestartet.

Und schon Ende Oktober 2018 wurde die Arbeiten erfolgreich abgeschlossen: Dank der guten Zusammenarbeit mit der Dorfgemeinschaft, die Baumaterial und Arbeitskräfte gestellt hat, konnten Zeitplan und Budget eingehalten werden!

In einem Einzugsgebiet von 10.000 Personen finden ca. 40 Geburten pro Monat ab jetzt unter deutlich verbesserten hygienischen Bedingungen statt, was das Infektionsrisiko für Kinder und Mütter wesentlich senkt.

März 2018: Mit der Dorfgemeinschaft und KASSAN starten wir die Renovierung offiziell.
März 2018: Mit der Dorfgemeinschaft und KASSAN starten wir die Renovierung offiziell.
Oktober 2018: Die Dorfgemeinschaft, KASSAN und Laafi kontrollieren die Renovierung
Oktober 2018: Die Dorfgemeinschaft, KASSAN und Laafi kontrollieren die Renovierung.
Das Wartezimmer der Geburtenstation
Oktober 2018: Das Wartezimmer der Geburtenstation.
Oktober 2018: Der Chefarzt von Beun, Nignan Clement (KASSAN Beun) und Denis Yameogo (Laafi) nach der erfolgreichen Inspektion der Renovierung
Oktober 2018: Der Chefarzt von Beun, Nignan Clement (KASSAN Beun) und Denis Yameogo (Laafi) nach der erfolgreichen Inspektion der Renovierung.

Licht in den Kleinspitälern Poin & Tiessourou

Seit Oktober 2017 gibt es in den Dörfern Poin & Tiessourou im Süden Burkina Fasos erstmals zwei Kleinspitäler mit Strom und Licht!

In der Nacht können Behandlungen und Entbindungen unter besseren Bedingungen durchgeführt werden. Außerdem gibt es außen eine kleine Leuchte, die die ganze Nacht brennt um zu signalisieren, dass Betrieb ist.

Wir haben die Materialauswahl aufgrund mehrerer Offerte im Dezember 2016 getroffen und den Transport nach Burkina Faso organisiert. Das Material ist im September 2017 in Ouagadougou angekommen und wurde durch einen Techniker vor Ort überprüft.

Das von uns beauftragte Solarunternehmen hat die Anlagen im Oktober 2017 installiert. Die Überprüfung durch die lokalen ProjektpartnerInnen und Laafi vor einer Woche hat eine sehr gute Qualität der Installation und Funktion ergeben.

Da bei Solaranlagen der regelkonforme Betrieb ganz wichtig für die Lebensdauer ist, werden wir alle 1-2 Monate vor Ort sein um Nachschau zu halten und Betriebsdaten auszulesen. Die nächste Projektreise von Mitgliedern aus Österreich ist März 2018 geplant.

Die Gesamtkosten des Projektes lagen bei ca. € 10.600,- (Material, Transport, Installation und Installationsmaterial).

Im Namen unserer ProjektpartnerInnen und der Bevölkerung der Dörfer Poin & Tiessourou sagen wir ein herzliches Dankeschön an alle, die uns unterstützt haben!

Besichtigung der Installation am Dach des Kleinspitals in Tiessourou durch Techniker und Projektpartner (Foto: Denis Yameogo)
Laderegler, Spannungswandler und Sicherungskasten in der Geburtenstation in Poin (Foto: Denis Yameogo)
Licht! In der Geburtenstation in Poin (Foto: Denis Yameogo)

Trinken für einen guten Zweck – NachBar unterstützt Projekt Poin

Gestern fand bei tropischen Temperaturen ein Flohmarkt in und vor der NachBar statt. Die Getränkeeinnahmen während des Flohmarkts, €200, wurden unserem Projekt Poin gespendet. Um diesen Betrag können wir z.B. ein Gerät für die Sterilisation medizinischer Gerätschaften anschaffen um Infektionen zu vermeiden.

Vielen Dank, besonders an Stammgäste, Bar-Crew & Jürgen!

Barbara Thaler ist von uns gegangen

Völlig überraschend und für uns alle unfassbar ist Barbara Thaler am 19. März gestorben. Barbara hat seit Jahren bei Laafi mitgearbeitet und uns 2000 nach Burkina Faso begleitet. Barbara, wie wir sie in Erinnerung behalten werden: am Laafi Fest 2003: 1, 2, 3 und 2002.

Je schöner und voller die Erinnerungen,
desto schwerer ist die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual der
Erinnerung in eine stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne nicht
wie ein Stachel, sondern wie ein
kostbares Geschenk in sich.

(Dietrich Bonhoeffer)

Unser tiefstes Mitgefühl gilt Barbaras Angehörigen.